Ein Stop-Loss ist ein stehender Auftrag, ein Asset zu verkaufen, sobald es auf einen im Voraus festgelegten Preis fällt. Sein Zweck ist es, einen Verlust automatisch zu begrenzen, damit eine Position nicht still und leise weit über den Punkt hinaus blutet, an dem du entschieden hast, dass du falsch lagst.
Es ist Schutz, keine Garantie. In einem sich schnell bewegenden oder „springenden“ Markt kann der Verkauf weit unter dem Auslösepreis ausgeführt werden, und ein zu eng gesetzter Stop kann durch gewöhnliches Rauschen ausgelöst werden — man wird kurz vor der Erholung aus einer Position „herausgeschüttelt“ (whipsawed). Die Wahl des Niveaus ist eine Abwägung zwischen Bewegungsspielraum und Verlustbegrenzung.
Ein Stop-Loss funktioniert am besten als ein Teil eines Plans, der auch von vornherein festlegt, wie groß die Position ist. Positionsgröße und Stops zusammen definieren das Maximum, das du bei einem Trade verlieren kannst, bevor du überhaupt einsteigst.
Durchgerechnetes Beispiel
Ein bei 90 $ gesetzter Stop-Loss für eine bei 100 $ gekaufte Coin soll den Verlust auf rund 10 % begrenzen, falls der Preis fällt.
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