Ein Bärenmarkt ist eine längere Phase, in der die Preise nach unten tendieren und Pessimismus überhandnimmt. Der übliche Indikator ist ein Rückgang von etwa 20% oder mehr gegenüber einem jüngsten Höchststand. Fallende Preise können sich selbst verstärken, da nervöse Halter verkaufen und die Preise noch weiter nach unten drücken.
Bärenmärkte sind ein normaler, wiederkehrender Teil des Investierens, keine Anomalie. Sie können kurz sein oder sich über viele Monate hinziehen, und der Tiefpunkt wird nie mit einer Glocke angekündigt — er ist nur im Rückblick offensichtlich. Zu versuchen, den exakten Wendepunkt zu erwischen, ist eine zuverlässige Art, falschzuliegen.
Für einen langfristigen Anleger ist ein Bärenmarkt auch die Zeit, in der künftige Renditen still gesät werden, da Vermögenswerte zu niedrigeren Preisen gekauft werden. Das ist im Moment ein schwacher Trost: Setze nur Geld ein, das du bald nicht brauchst, denn die Preise können weit über den Punkt hinaus fallen, der sich bereits schmerzhaft anfühlt.
Durchgerechnetes Beispiel
Ein Rückgang von 20 % oder mehr gegenüber einem jüngsten Höchststand – wie er bei Krypto 2018 und 2022 wiederholt vorkam – ist die übliche Grenze, um einen Bärenmarkt auszurufen.
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Diese Definition dient der allgemeinen Bildung und ist keine Anlageberatung. Märkte — besonders Krypto — sind volatil, und Sie können Geld verlieren. Bitte lesen Sie unsere Haftungsausschluss und sieh dir unsere Methodik.